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Uhrmacher mit Herz und Seele

uhr1Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Ihre mechanische Uhr funktioniert? Welche Schwerstarbeit dieses kleine Wunderwerk der Technik Tag für Tag an ihrem Handgelenk leistet? Es ist wirklich unglaublich, mit welcher Präzision und Zuverlässigkeit so ein Uhrwerk funktioniert. Stellen Sie sich vor, die Unruhe eines Automatik Werkes schwingt in der Stunde 14.400 Mal hin und her! Das sind am Tag 345.600 und im Jahr unglaubliche 126.144.000 Unruh-Schwingungen. Zusätzlich ist die Uhr Hitze, Kälte, Staub und Stößen ausgesetzt und trotzdem funktioniert diese kleine Maschine viele Jahre problemlos an ihrem Handgelenk. Gebaut sind diese Uhrwerke für die Ewigkeit, aber natürlich braucht ein Uhrwerk – wie jede Maschine – alle paar Jahre eine Pflege. Das Öl in den Lagern verharzt, die Zugfeder wird müde und die Dichtungen werden brüchig. Deswegen ist es von enormster Wichtigkeit, dass Sie Ihrer mechanischen Uhr alle fünf, sechs Jahre ein Service gönnen.

Als leidenschaftliche Uhrmacher mit einer bestens ausgestatteten und zertifizierten Uhrmacherwerkstätte, sind wir auf diese Servicearbeiten, sowohl bei Armband-, Taschen- wie auch Großuhren, spezialisiert. Wir reparieren und restaurieren Ihr Uhr so genau und gewissenhaft, als ob es unsere eigene wäre. Wir servicieren aber nicht nur unsere eigenen Marken, sondern auch andere hochwertige Marken wie etwa IWC, Omega oder Zenith.

Wie wir arbeiten

Ein Service, also die komplette Restaurierung einer mechanischen Uhr, nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Nachdem unser Uhrmachermeister die Uhr öffnet, wird erstmals eine Bestandsaufnahme über den Zustand der Uhr bzw. des Uhrwerkes gemacht.

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Dieser Kostenvoranschlag wird dann dem Besitzer der Uhr mitgeteilt und nachdem der Auftrag erteilt wurde, bestellen wir die erforderlichen Originalersatzteile.

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Da wir uns auch intensiv mit älteren Armbanduhren beschäftigen, ist diese Ersatzteilbeschaffung oft nicht ganz einfach. Bis wir dann alle notwendigen Ersatzteile am Werktisch liegen haben, können schon ein paar Wochen vergehen und dann geht es endlich an die Arbeit.

Die Uhr wird komplett zerlegt, in speziellen Bädern gereinigt und dann wieder zusammengebaut. Die Lager werden mit speziellen synthetischen Ölen geölt bzw. alle beweglichen Teile, wie z.B. der Aufzug der Uhr, gefettet.

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Das Gehäuse der Uhr wird ebenfalls sorgfältig aufgearbeitet und mit den originalen Schliffen, Polituren und Facetten versehen. Selbstverständlich werden Plexigläser (Hesalithgläser) prinzipiell durch neue ersetzt und die Krone bzw. die Dichtungen ausgetauscht, um das Uhrwerk vor Schmutz und Staub von Außen zu schützen. Ist dann das Uhrwerk und das Gehäuse fertig, wird das Uhrwerk in das Gehäuse eingebaut – wir Uhrmacher nennen diesen Vorgang „einschalen“.

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Eigentlich wären jetzt die Servicearbeiten an der Uhr abgeschlossen – eigentlich, aber jetzt kommt noch der zeitaufwendigste Teil der Servicereparatur – die Regulierung und die Kontrolle. Das Uhrwerk wird also sorgfältig auf der Zeitwaage einreguliert und das Gehäuse wird geschlossen.

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Eine Armbanduhr mit Automatikwerk kommt dann zum Testen auf ein so genanntes Umlaufgerät. Ein Gerät, welches die menschlichen Bewegungen simuliert, um die Aufzugsleistung der Automatik zu kontrollieren. Eine Uhr mit Handaufzugswerk kommt ebenfalls auf eine statische Testvorrichtung. Abends kommen dann alle Reparaturen in den Tresor und in der Früh werden sie wieder kontrolliert.